Biobank

Medizinische Universität Graz

Was tun wir für die Sicherheit unser SpenderInnen?

Der Schutz der persönlichen Rechte der PatientInnen und der verantwortungsvolle Umgang mit den zur Verfügung gestellten biologischen Proben sind für die Biobank Graz von höchster Wichtigkeit.

 

Maßnahmen zum Schutz der Identität der SpenderInnen

Eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen verhindert, dass Informationen, die aus den Biobankproben gewonnen wurden, zur Identität des Spenders oder der Spenderin in Beziehung gesetzt werden können.

  • Alle Proben werden automatisch kodiert (pseudonymisiert), wenn sie in die Biobank Graz eingebracht werden. Durch diese Kodierung hat selbst das Personal der Biobank Graz keinen Zugriff auf Ihre personenbezogenen Daten. Alle Personen, die Zugang zu diesen Proben und den pseudonymisierten Daten haben, unterliegen der Schweigepflicht.
  • Jede Weitergabe von Proben und/oder Daten erfolgt anonymisiert oder pseudonymisiert, sodass der Zusammenhang zwischen dem Spender/der Spenderin und der Probe nicht hergestellt werden kann. 

Maßnahmen bei der Abwicklung von Projekten

Durch die in der "Betriebsordnung der Biobank Graz" (>>download<<) festgelegten Strukturen und Ebenen werden Proben gezielt gesammelt und für ausgewählte Projekte ausgegeben.

  • Die Biobank Graz garantiert größtmögliche Transparenz bei der Bewilligung und Durchführung von Forschungsprojekten, die Proben und/oder Daten der Biobank nutzen.
  • Proben und Daten aus der Biobank Graz werden ausschließlich für Forschungsprojekte im Feld der biomedizinischen Forschung verwendet. Voraussetzung ist, dass für das konkrete Projekt ein positives Votum der Ethikkommission vorliegt.
  • Jede Übermittlung von Proben und Daten wird an das Vorliegen eines schriftlichen Auftrags der Leitung der Biobank Graz gebunden.

Biobank interne Maßnahmen

Durch die intern festgelegten und umgesetzten Strukturen und Arbeitsweisen der Biobank Graz wird ein verantwortungsvoller Umgang mit den Proben und Daten garantiert.

  • Die Datenanwendungen der Biobank Graz sind beim Österreichischen Datenverarbeitungsregister als Datenanwendung gemeldet.
  • Klinische Daten sind nur in dem Krankenhaus verfügbar, in dem der Patient/die Patientin behandelt wurde. Sie werden nicht in den Datenbanken der Biobank Graz gespeichert und werden somit getrennt von jeder probenbezogenen Information gespeichert.
  • Sämtliche MitarbeiterInnen der Biobank Graz verpflichten sich zur Einhaltung des Datengeheimnisses und haben entsprechende Verpflichtungserklärungen unterschrieben.
  • Alle Mitarbeiterinnen der Biobank Graz wurden bezüglich der Pflichten nach dem Datenschutzgesetz 2000 und nach innerorganisatorischen Datenschutzvorschriften nachweislich intensiv geschult.
  • Die Aufgabenverteilung bei der Datenverwendung wurde zwischen den MitarbeiterInnen schriftlich festgelegt.
  • Die Zutrittsberechtigung zu den Räumlichkeiten der Biobank Graz wurde geregelt und Maßnahmen gegen den Zutritt Unbefugter ergriffen.
  • Die Zugriffsberechtigung auf Daten und Programme sowie der Schutz der Datenträger vor der Einsicht und Verwendung durch Unbefugte wurden geregelt.
  • Damit durchgeführte Verwendungsvorgänge wie Abfragen und Übermittlungen von Daten im Hinblick auf ihre Zulässigkeit nachvollzogen werden können, verfügen alle EDV Systeme der Biobank Graz über eine Protokollierungsfunktion.
  • Es wird eine Dokumentation der oben genannten Maßnahmen geführt.

Ein Gutachten von Univ.-Prof. DDr. C. Kopetzki, Vorstand des Institutes für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, bestätigt, dass das Konzept der Biobank Graz im Einklang mit allen anwendbaren Rechtsvorschriften in den Bereichen Gesundheitswesen, Medizin, Universitätsrecht, Datenschutz und Schutz der persönlichen Rechte, Gentechnik, Zivil- und Strafrecht ist.

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